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Bericht Etappe 21

Hallo.

Heute war die letzte Volldistanzetappe auf dem Weg nach Münster. Start war in Olfen Etappenziel sollte Mecklenbeck werden, wurde aber aus logistischen Gründen das Naturkundemuseum. Bleibt also für Freitag noch die Runde zum Auslaufen vom Hotel zum Museum, dann zur Startnummernausgabe und zurück zum Hotel. Am Samstag ist dann Helfereinsatz bei der Startnumernausgabe. Und Sonntag kommt der Moment der Wahrheit: Wieviel geht noch drei Wochen täglichen Marathon. Ein weiterer Marathon ist sicher kein Problem - das große Fragezeichen steht hinter der Zielzeit...

Die heutige Etappe war ereignisarm. Kaum Baustellen und wegen guter Ortskenntnis keine daraus resultierenden Umwege (und kein Frust). Das Wetter war kühl und von wiederholten kurzen Schauern geprägt, die jeweils den Wechsel auf Regenkleidung nicht rechtfertigen konnten. Somit konnte ich außer ein paar kuzen Stopps für Ampeln, P-Pausen und ein Eis (geht auch bei Regen) die gesamte Strecke im lockern Trab absolvieren. Zunächst ging es von Olfens "alter Fahrt" zurück an den Kanal und auf dem Leinpfad nach Norden bis zur Brücke der B58.

Kanalbrücke Lüdinghausen

Danach war dann erst mal ein Stück "alte Fahrt" bis kurz vor Senden an der Reihe. Hier der Abzweig (noch mit normalem Feinschotterbelag)

Abzweig alte Fahrt

Dann etwas umständlich zu laufender grober Schotter am "toten Arm" (aka "alte Fahrt"). Immerhin bietet der ungenutzte Abschnitt des Kanals - er ist an mehreren Stellen zu geschüttet - Platz für Floßbauexperimente der lokalen Jugend.

Folß

Zwischen Kanal und alter Fahrt auf der Verbindung nach Hiddingsel zeigt sich, daß wohl irgendwo ein mehrfach genutzte Streckenabschnitt gesperrt ist. Umleitung, wohin das Auge blickt. Dank Ortskenntnis konnte mich das aber nicht beeindrucken. Schließlich war dies eine meine Trainingsstrecken in der Zeit, als ich in Appelhülsen wohnte.

Umleitung

In Senden gab's die verdiente Eis-Pause und weiter ging es über Bredenbeck, Feuerstiege, am Golfplatz vorbei und über Loevelingloh nach Mecklenbeck und weiter zum Naturkundemuseum.

Die Feuerstiege ist ein gutes Beispiel für nette Trainingswege im münsteraner Umland: guter Bodenbelag, wenig befahren, und wenn doch mal jemand kommt, kann man ihn schon kilometer weit sehen, mit Bäumen gegen Sonne, Wind und Regen. Genau so soll eine Straßenstrecke sein.

Feuerstiege

In Mecklenbeck angekommen, bin ich gleich durchgestartet zum Naturkundemuseum, weil meine Familie dort wartete. Aktuell ist ein sehr interessante Ausstellung über "Bionik" im Programm. Sehr empfehlenswert, sagt meine Familie. Draußen steht als Beispiel ein Flugzeugtragfläche.

Bionik

Bericht Etappe 20

Hallo.

Heute bin ich leicht genervt über die Ignoranten, die leichtfertig Fuß- und Radwege für Großbaustellen sperren und den Betroffenen Kilometer lange Umwege zumuten. Für Autostrecken wäre das sicher nicht passiert. Also Danke Emscherverband für den Emscherdurchlass und eon für den unseeligen Kraftwerksneubau. Wobei eon klar den Vogel abgeschossen hat mit dem Hinweisschild "Sicherheit wurde bei uns schon immer groß geschrieben. Daher haben wir den Radweg für den Kraftwerksneubau gesperrt. Folgen sie den Umleitungsschildern." (sinngemäß). Also die Umleitung zeigt in die Richtung aus der ich gekommen bin. Und da lag die letzte Brücke schon einiges zurück. Und mit "Sicherheit" war wohl eher die finnzielle Sicherheit von eon gemeint. Den Radweg abgesichert zu erhalten war wohl zu teuer. Also musste ich über die Wiesen hinter dem Kraftwerk übers Land. Aber scheinbar haben sich ja andere über das Kraftwerk geärgert, so daß z.Zt. wohl immer noch Baustopp herrscht.

eon Baustelle

Die Belohnung für die Baustellen und und das nasse, windige Wetter war heute ganz klar ein tiefer Einblick in die Schleusentechnik vergangener Tage und heutiger Zeit.

Ein altes Schiffshebewerk.

Hebewerk1

Und ein "neues"...

Hebewerk2

Und Schleuse alt (vom Unterwasser und aus der aufgeschütteten Kammer).

Schleuse alt 1

Scheluse alt 2

Und natürlich die moderne Schleuse. (Es fährt gerade ein Containerschiff vom Unterwasser aus ein).

Schleuse neu

Das alles gibt's zu sehen im Schleusenpark Waltrop. Der Besuch lohnt sich unbedingt.

Am Kanalkreuz in Datteln gibt es dann auch endlich ein paar Schiffstankstellen zu sehen. Ich dachte schon, die würden alle zum Tanken nach Rotterdam fahren...

Tanke

Und direkt nebenan liegt die in Restauration befindliche ehemalige Bundeswehrflu'fähre Typ "Mannheim" F-85122, jetzt registriert als "Der Reservist".

Mannheim

Wo ich gerade am Kanal bin, mache ich auch gerade noch eine Runde über die "alte Fahrt" bei Olfen. Von Wasser ist hier nichts mehr zu sehen -ausser, man würde über die Brüstung hinab in die Stever schauen, die hier unter dem früheren Kanal hindurchfliest. Der alte Kanaldamm ist nur teilweise erhalten aber an dieser Stelle kann man gut einen Eindruck von den Dimensionen des alten Kanals bekommen. Ähnlich wie bei der alten Schachtschleuse, macht es die Größenordung viel einprägsamer, wenn man einmal selber in der Struktur verweilt.

alte Fahrt

Zum Schluß noch ein Blick auf die - für die Größe des Ortes - überdimensionierte Kirche von Olfen. Aber natürlich hat auch das ein Geschichte - die ich aber hier nicht ausbreiten werde...

Kirche Olfen

 

Aus logistischen Gründen ist heute kurz nach Olfen Schluß. Meine Familie kann mit dem Abholen nicht länger warten. Morgen geht es also hier weiter und nicht in Seppenrade. Möglicher Weise wird die Freitagsetappe dann doch mehr als ein lockeres Auslaufen - aber das wird schon passen.

Bericht Etappe 19

Hallo.

Etappe 19. Der Übergang vom Rheinland nach Westfalen (gefühl - keine Ahnung, wo die Geohistoriker die Grenze hinlegen). Start war in Mülheim-Styrum bei bedecktem Himmel und kräftigem Wind. Da war so viel Staub und allerlei Allergene in der Luft, daß mir ständig die Augen tränten - bis am Nachmittag der Regen einsetzte. Was war da besser, tränende Augen oder leichtes Frösteln? Gut, daß ich mich nicht entscheiden musste, sondern beides haben konnte...

Nach ein paar Kilometern Stadtlauf mit abgesenkten Bordsteinen, frostbrüchigen Gehwegen, Ampelstopps und hässlichen Fassaden (es gab auch einige hübsche - keine Sorge ich nenne keine Stadtteilnamen) gelangte ich auf Nordkurs an den Gasometer von Oberhausen. Wie vieles andere in dieser Gegend war der früher Industrie und ist heute Kultur. Genauer gesagt, ist es ein magischer Ort (seit dem 8.4.2011).

Gasometer

Eher verwirrend als magisch sind hingegen die Brücken über den Rhein-Herne-Kanal an dieser Stelle.

Brücken

Auf dem Kanal wird sogar Personenschifffahrt betrieben. Allerdings ziemlich genau nur bis hier. Der Wendepunkt ist in 500 Metern. Ab zurück nach "Stadt Duisburg"!

Personenschiff

Weiter geht's mit Kultur. Das hier ist nicht etwa eine Schiffstankstelle oder ein Spezialhafen. Nein es ist ein Theater. Genau ein Amphietheater. Was sonst...

Theater

Ein spezielle Form von Kunst und Kultur ist sicher die Architektur oder die Gestaltung von Bauwerken im weitesten Sinne. Da hat das ehemailge Industrierevier nun einiges zu bieten. Hier die Beispiele.

Brücken.

Brücke1

Brücke2

Eine Schleusenzentrale (Mission Control), die sicher auch einen internationalen Flughafen steuern könnte.

Schleuse

Osterei.

Ei

Auch sportlich hat das Revier einiges zu bieten. Auch Rudern. Natürlich mit gut ausgerüsteten (Megafon statt Trommel für die Schlagzahl) und kompetenten Trainern.

Trainer

"Und jetzt steigern wir mal die Schlagzahl von 16 auf 22 ohne sonst etwas zu ändern. Das Boot rollt weiter ganz gleichmäßig." Ja, genau meine Rede. Wenn Du den Marathon in 3:00 statt 3:30 laufen willst, musst Du einfach alles gleich machen, nur schneller. Hopp, Hopp ...

Rudern

Das inspiriert mich zu einem Wettkampf. Mein Gegener startet gerade aus dem Hafen und geht auf Kurs.

Wettkampf1

Jetzt schnell die Knipse verpacken und aufholen. Es läuft gut. Nach weniger als zwei Kilomertern habe ich mich schon von der Brücke zum Wohnbereich vorgearbeitet. Und als ich schließlich am Bug vorbeiziehe, klingelt mein Handy. Mist - bis zur Schleuse hätte ich ihn fertig gemacht. Schnell Knipse rausfummeln und Beweisfoto schießen....

Wettkampf2

Guter Kampf, Fide Deo.

Morgen geht's weiter.

Bericht Etappe 18

Hallo.

Heute war das Wetter ja mal so richtig lauffreundlich. Bedeckter Himmel mit gelegentlichen kurzen Schauern, meist in Form von Nieselregen. Leicht windig mit kurzen Böen und Temperaturen zwischen 17 und 21 Grad. Also bestes Laufwetter.

Die Stecke war zu Begin etwas zäh. Ich hatte beschlossen, nicht weiter mit den Industrieanliegern am Rhein (Häfen und Chemiewerke) um den Zugang zum Wasser zu kämpfen, sondern mich durchs Hinterland an die Ruhr vor zu arbeiten, um von dort aus zum Kanal und dann Richtung Münster einschwenken zu können. Dazu musste ich zunächst mit Reisholz, Eller und Vennhausen eine Durststrecke durch die städtische Betonwüste zurücklegen, bevor es dann im Osten von Gerresheim etwas grüner wurde.

Danach folgte mit dem Grafenberger Wald (aka Düsseldorfer Stadtwald) der spannendste Teil der Etappe. Es ist schon erstaunlich, wie viel Verwendung man auf so wenig Fläche unterbringen kann. Dort ist ein Golfplatz, eine Pferderennbahn, ein Segeflugelände, ein Truppenübungsplatz ein paar "normale" Höfe und ein "Anwesen" von jemandem, der Wohl die diversersen gesetzlichen Ausprägungen von "Eigentum verplichtet" am liebsten aushebeln würde...

Hier die Bilder:

Der Pferdegolfplatz.

Pferdegolf

Die Militärsegelwiese.

Militärsegelplatz

Das folgende Schild ist nur beim Verlassen der Militärsegelwiese zu lesen. Also bitte: Alle Granaten beim Schild ablegen und nichts mit nach Hause nahmen.

Munition

Nun das Beste. Die "Lös' Dich in Luft auf!"-Kombination. Versuch' mal, weder auf der Fahrbahn, noch auf der angrenzenden landw. Fläche zu gehen!

Schilda1

Schilda2

 

Weiter führte die Strecke durch Ratingen (was noch recht übersichtlich ist), durch den "Oberbusch"-Wald, Breitscheid, Selbeck, Saarn nach Mülheim. Etappenziel war in Mülheim-Styrum. Zu Abschluß noch ein friedliches Bild der Ruhr.

Ruhr

Bericht Etappe 17

3 - 2 - 1 - START!

In Köln-Deutz (Messe) war heute beim Start schwer 'was los. So richtig Wettkampstimmung... Es war Köln-Triathlon.
Die Teilnehmer hatten sicher genau so wie ich mit der hohen Luftfeuchtigkeit zu kämpfen. Als ich startete, war gerade für irgendeine Distanz an dieser Stelle ein Wendepunkt für's Radfahren. Und ein im Aufbau befindliches Ziel mit allem was dazu gehört. Da verspürte ich doch schon ein leichtes Kribbeln in den Beinen (das könnten aber auch die Folgen der letzten Etappe gewesen sein). Hier mal die Fotos

Tria1

Tria2

Tria3

 

Die nächste bemerkenswerte Erscheinung dieser Etappe war Bayer. Der Ortsname ist im Grunde egal, denn Bayer ist immer und überall. Der erste Versuch, am Rhein an Bayer vorbei zu kommen endete auf einer als Fußweg ausgeschilderten Straße. Das passte schon nicht so recht zusammen, aber statt einer Sperrung für Fahrzeuge, die zu Fuß zu durchqueren war, gab es nach einem Werkshintereingang nur noch Zaun.

Bayer1

Na ja - einmal ist kein mal ist kein mal. Das Dörfchen Flittard wird sich ja nicht in einer Sackgasse zwischen Bayer und Rhein einquetschen lassen, oder? Also ab durch Dorf, dann durch den Landschaftsschutzbereich und die Wasserschutzzone richtung Rhein. Netter Weg. Da freuen sich die Trailschuhe.

Bayer2

Rechts der Blick über den Zaun.

Bayer3

Ganz schön hoch der Schlot. Ach nein - das heißt ja "Abluftkamin". Und die "Abluft" besteht fast nur aus Kohlendioxid und Wasserdampf. Warum nur muss man den Wasserdampf so hoch ausblasen und so weit weg befördern?

Und der Weg. Sackgasse! Der Zaun hinter den Brennnesseln reicht bis ins Wasser.

Bayer4

Komplette Fehlanzeige. Wieder ab zurück durch Flittard und um das Bayerwerk herum. Immer am Zaun entlang bis zur Bundesstrasse. Diese begrenzt das Werk aber nicht wirklich. Auf der anderen Straßenseite sind auch noch Teile von Bayer. Die sind wirklich immer und überall. (Erste allgemeine Verunsicherung, "Banküberfall": "Das Böse ist immer und überall.") Zum Glück bin ich nicht auf den viel zu gepflegten Grünbereich hereingefallen, der sich nach einer Weile zur Linken bot. Denn das war der Carl-Duisberg-Park und der ist vollständig von Werksgelände und Zäunen umgeben.

Zumindest bot er einen Eindruck, wie groß das Gelände ist - denn den Kamin hatte ich ja schon von der anderen Seite gesehen.

Bayer5

Und dann gibt es ja noch das Bayer-Kreuz. Um jenes soll es ja auch einen Lauf "Rund um das Bayer-Kreuz" geben. Mir ist rätselhaft, wie man bei so viel Zäunen um das Ding herum rennen soll. Naja man müsste den Lauf ohnehin im Dunklen machen, denn bei Tag ist das Kreuz geradezu unscheinbar, während es Nachts zumindest von der Autobahn etwas hermacht.

Bayer6

Immerhin hat Bayer ein Herz für Technikgeschichte.

Bayer7

Der Rest der Strecke war begleitet von weiteren Fabrikgeländenden des Bayerkonzerns...

Wieder am Rhein, musste ich feststellen, daß 1000m Schwimmen das "Problem" elegant gelöst hätte...

Uferweg

 

Interessant war dann wiederum an späterer Stelle ein Widerspruch zwischen Karte und Landschaft, bzw. Beschilderung. Was die Monheimer "Mon Berg" nennen, heißt in der Karte "Deponie". Aber offenbar kann man auch einen Veranstaltungsort daraus machen und mit dem Namen spielen, wenn erst einmal Gras über die Sache gewachsen ist.

Monheim

Zum Abschluß noch zwei Bilder von Schoß Benrath. Auf der Rückseite wurde hauptsächlich einheimisches Türkisch gesprochen.

Benrath hinten

Auf der Vorderseite (besonders neben dem Eingang zum "Europäischen Museum für Gartenkunst") dominierte britisches Englisch.

Benrath vorne

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